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-- M --


metabolisch

beschreibt eine Veränderung durch den körpereigenen (gesunden oder auch erkrankten) Stoffwechsel.

 


Meteorismus

Blähungen

 


Migräne

Die Migräne ist eine Erkrankung des Gehirns und der Blutgefäße in der Gehirnhaut!

Bei der Entstehung der Migräne kommt es zu Schwankungen in der Konzentration des Botenstoffs Serotonin im Gehirn. So führt der Konzentrationsabfall dieses neurologischen Botenstoffs (oft nach einer Phase mit erhöhten Serotoninwerten) zu einer Erweiterung der umgebenden Blutgefäße. Diese Gefäßerweiterung wiederum wird über Dehnungsrezeptoren in der Gefäßwand über die Fasern des Trigeminus-Nerves als Schmerzreiz zur Großhirnrinde vermittelt. Die Zellen der Blutgefäße reagieren außerdem mit der Freisetzung von Neuropeptiden, die im Gehirn lokal eine Entzündung vermitteln, welche wiederum den Schmerzreiz verstärkt. Der Kopfschmerz ist normalerweise anfallsartig, pulsierend und halbseitig.

Oftmals werden zusätzlich im Bereich des Hirnstamms Nervenzentren gereizt, welche für Übelkeit und Erbrechen zuständig sind.

Der oben genannten Kopfschmerz- und Übelkeitsphase geht meistens eine Phase der gesteigerten Sinnesempfindlichkeit und bei etwa jedem achten Migränepatient eine Auraphase mit neurologischen Sinnesstörungen oder Ausfallerscheinungen wie Seh- und Sprachstörungen oder (halbseitigen) Lähmungserscheinungen voraus. Neurologische Störungen oder Ausfallerscheinungen sollten in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.

Rechnet man alle Phasen eines Migräneanfalls (Früh-, Aura-, Kopfschmerz-, Auflösungs- und Erholungsphase) zusammen kann je nach Person eine Attacke von einem Tag bis zu einer Woche dauern, wobei die Kopfschmerzphase in der Regel nicht länger als 3 Tage anhält.

 


Myalgie

Schmerzen in den Muskeln

 


Mykose

Pilzerkrankung

 


Myokarditis

Herzmuskelentzündung

 


Myopathie

Erkrankung der Muskeln (Oberbegriff)

 


Myositis

Muskelentzündung

 


-- N --


Nekrose

Die Nekrose beschreibt die strukturellen Veränderungen eines Gewebes (oder auch von einzelnen Zellen) nach dem Zelltod (irreversibler Ausfall der Zellfunktionen) innerhalb des lebenden Organismus.

Die vorkommenden Formen sind Verklumpungen mit noch erkennbarer Zellstruktur (Koagulationsnekrose oder auch Gerinnungsnekrose), Verklumpungen ohne erkennbare Zellstruktur (verkäsende Nekrose als Sonderform der Koagulationsnekrose) und die Verflüssigung von abgestorbenen Zellen als strukturloses Gewebe (Kolliquationsnekrose oder auch Erweichungsnekrose).

 


Neuropathie

Degenerative, toxische, metabolische, ischämische oder vergleichbare Nervenschädigung mit einhergehender Einschränkung oder vollständigem Verlust der Funktionsfähigkeit.

 


Neutropenie

Die Neutropenie beschreibt eine Verminderung der zu den weißen Blutkörperchen zählenden Neutrophilen Granulozyten.

 


-- O --


Obstipation

Verstopfung

 


Obstruktion

Verschluss eines Hohlorgans.

 


obstruktive Atemwegserkrankung

Verschließende Erkrankung der Atemwege durch z.B. Krämpfe der Bronchialmuskulatur, strukturelle Veränderungen des Bronchialgewebes, Bronchialsekret, Verlust der Elastizität des Bronchialgewebes, Entzündungen des Bronchialgewebes bzw. einer Mischung solcher Faktoren. - s.a. "COPD"

 


Ödem

Gewebswassersucht; aus dem Gefäßsystem stammende, nicht gerinnende seröse Flüssigkeit, die sich in den Gewebsspalten von Haut und Schleimhaut, aber auch im Nervengewebe ansammelt und dort diffus oder begrenzt, in der Regel schmerzlose, Schwellungen verursacht.

 


Osteoblasten

Diese Zellen bilden an den Anbaustellen des Knochens das zunächst unverkalkte Eiweiß-Knochengrundgerüst (Osteoid). In dem Maße, wie die Zellen in diese Interzellulärsubstanz eingebettet werden und anschließend diese Strukturen durch Mineralieneinbau (vor allem Kalzium) verknöchern, verlieren sie damit nicht hur ihre Beweglichkeit, sondern werden dann auch zu nicht mehr teilungsfähigen Osteozyten.

 


Osteoklasten

Diese vielkernigen Zellen gehören zu den gewebetypischen Fresszellen (Makrophagen). Sie bauen die Knochensubstanz ab und geben dadurch den Osteoblasten die Möglichkeit an diesen Stellen neue stabile Knochenstrukturen aufzubauen.

 


Osteomalazie

Knochenerweichung durch verminderten Einbau von Mineralstoffen (vor allem Calcium) in das ansonsten normal oder vermehrt gebildete interzelluläre Eiweiß-Knochengrundgerüst. Dadurch kommt es zu einer Zunahme der unverkalkten, elastischen Knochenstruktur mit entsprechend zunehmender Weichheit und Verbiegbarkeit des gesamten Knochens.

 


Osteoporose

Verringerung der Knochenmasse unter Erhaltung der Knochenstruktur durch einen gesteigerten Knochenabbau und/oder verringerten Knochenaufbau.

 


-- P --


Pankreatitis

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

 


Papel

entzündeter Pickel, in der Form eines maximal erbsengroßen Bläschens oder Knotens.

 


Parästhesie

Verminderung der Berührungsempfindlichkeit

 


Parese

Leichte und unvollkommene Lähmung von Nerven mit Einschränkung des aktiven Bewegungsapparates, Herabsetzung der Kraftentfaltung oder der Sensibilität als Folge.

 


periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Periphere (vom Herzen entfernte) arterielle (die feinen Arterien betreffende) Verschlusskrankheit (durch Sklerotisierung eingeschränkt oder verschlossen) mit der Folge der mangelhaften Durchblutung der Extremitäten bis hin zum Absterben des Gewebes mit der Notwendigkeit der Amputation der betroffenen Gliedmaßen.

 


Pharyngitis

Rachenentzündung

 


Phlebitis

Venenentzündung; meist als Folge eines eventuell infizierten Thrombus im Blutgefäß oder einer von außen her fortschreitenden Verletzung oder Entzündung. Häufig als Komplikation von Krampfadern und mit Schmerz, Schwellung, Rötung und Thrombosierung einhergehend.

 


Phlebothrombose

Thrombosierung des Venenlumens ohne wesentliche ,entzündliche Veränderungen der Gefäßwand. Im Gegensatz dazu steht die Thrombophlebitis.

 


Phlegmasia coerulea dolens

Vorwiegend im 3. bis 5. Lebensjahrzehnt auftetende, akute, massive Massenthrombose aller Venen eines Beines mit reißenden Schmerzen und dunkelblauen bis schwarzen Hautverfärbungen zu Begin und später auftretender erheblicher Ödembildung und entsprechendem Volumenmangel im Blutkreislauf.

 


Pneumonie

Lungenentzündung

 


Polyarthritis, primär chronische (PCP)

Rheumatoide Arthritis; wahrscheinlich durch Immunvorgänge ausgelöste, den ganzen Körper betreffende, progressive, entzündliche Erkrankung des Bindegewebes mit Befall großer und kleiner Gelenke und der möglichen Beteiligug von Sehnen, Sehnenscheiden und Gefäße.

 


Postthrombotisches Syndrom

Als Folge einer tiefen Venenentzündung (mit und ohne Thrombose) auftretende, chronische Rückflussstauung in den unteren Extremitäten mit Dekompensation (meist einseitige, venöse Gewebswasseransammlung , subkutane Bindegewebsvermehrung, bläuliche Verfärbung der Haut).

 


Proteasen

Eiweiß(Proteine)-spaltende Verdauungsenzyme

 


Pruritus

Juckreiz

 


Purpura

Hautblutungen

 


Pustel

Papel mit Eiterpropf

 


-- Q --


Quaddel

mit Gewebswasser gefüllte Bläschen.

 


-- R --


Retrovirus

Ein Charakteristikum von Retroviren ist die Art ihrer Vermehrung. Die Viren selber enthalten als genetisches Material einsträngige RNA, die von den Wirtszellen nicht zum Bau von neuen Viren verwendet werden kann. Das im Virus ebenfalls befindliche Enzym "Reverse Transkriptase" sorgt für die Übersetzung in die doppelsträngige DNA. Diese DNA wird anschließend in das genetische Material der Wirtszelle eingefügt. Die so verankerte DNA dient dann als vollständige Bauanleitung für neue Viren. Die Hemmung der reversen Transkriptase stellt somit einen Angriffspunkt von Arzneimitteln dar, um die Vermehrung von Retroviren zu unterdrücken.

 


Rhabdomyolyse

Reißen und Auflösen von quergestreiften Muskelfasern (willkürlich bewegbare Muskulatur, Skelett-Muskulatur), meistens als Folge einer schweren Quetschung oder Verletzung von Muskeln. Die Rhabdomyolyse kann auch als eine der unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Cholesterinsenkern auftreten. Erste Anzeichen für Probleme mit den Muskeln sind hier vor allem Muskelschmerzen (Myalgie). Bei den ersten Anzeichen einer Myalgie sollte unbedingt der behandelnde Arzt aufgesucht werden, um die weitere Behandlung zu besprechen. Die unbehandelte oder vernachlässigte Myalgie kann sich sonst eventuell zu einer zum Teil lebensbedrohlichen Rhabdomyolyse entwickeln.

 


Rhinitis

Entzündung der Nasenschleimhaut (Schnupfen) 


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