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Stimmt es, dass Kortison gefährlich ist für den Körper?
Nein, Kortison ist ein nützliches und sicheres Medikament, das sehr rasch Entzündungen lindern kann
21.10.2026

Der Begriff Kortison wird umgangssprachlich für Arzneistoffe benutzt, die ähnlich wirken wie Cortisol, ein körpereigenes Hormon. Ob Kortison gesundheitliche Risiken birgt, hängt von Dosis, Anwendungsart und -dauer ab. Es wird so niedrig und so kurz wie nötig verordnet. Nebenwirkungen können vor allem auftreten, wenn Kortison über Monate oder Jahre als Tablette genommen wird, da der Wirkstoff hier ins Blut gelangt. Dann kann es zum sogenannten Cushing-Syndrom kommen: Man nimmt vor allem am Bauch und im Gesicht zu, die Haut kann dünner werden und das Risiko für Osteoporose, Bluthochdruck und Muskelabbau steigt. Zum Ende der Therapie sollte man Kortison immer langsam absetzen, damit der Körper die eigene Cortisol-Produktion wieder anpassen kann. Bei lokaler Anwendung in Form von Cremes, Nasensprays oder Asthma-Inhalatoren lassen sich diese Nebenwirkungen oft vermeiden.
Wort & Bild Verlag
Gute Nachrichten für die Schlaganfallbehandlung
Studie zu täglichem Musikhören nach einem Schlaganfall
16.10.2026

Tägliches Musikhören nach einem Schlaganfall steht in einem positiven Zusammenhang mit weniger Depressions- und Angstsymptomen bei der Entlassung aus der Klinik. Eine Studie aus Italien verglich die Werte von 75 Menschen, die in der Klinik täglich 60 Minuten Musik hörten, und 75 Menschen ohne diesen Einfluss als Kontrollgruppe. Die Studie im Fachmedium JAMA Network Open legt nahe, dass Musikhören nach dem Schlaganfall positiv auf die psychische Gesundheit wirken könnte. Auch die Schlafqualität und das allgemeine Wohlbefinden verbesserten sich bei denen, die Musik hörten. Die Musik richtete sich nach Geschmack oder Jugenderinnerungen.
Wort & Bild Verlag
Kinder und Jugendliche mit Asthma
Studie zu Asthma bei Kindern mit Katzen
16.10.2026

Leben asthmakranke Kinder und Jugendliche mit einer Katze zusammen, scheint das die Beschwerden im Vergleich zum Leben ohne Katze nicht zu verstärken. Das ist das Ergebnis einer schwedischen Studie mit 30 277 asthmakranken Kindern im Alter zwischen 4 und 17 Jahren, die über zwei Jahre untersucht worden sind. Eine Gruppe von Kindern im Alter von neun bis zehn Jahren hatte in dieser Zeit Kontakt zu Katzen, die anderen Gruppen nicht. Wie sich im Vergleich zeigte, waren die Beschwerden in der Katzengruppe ähnlich stark wie in den Vergleichsgruppen. So traten Asthma-Exazerbationen, also plötzliche Verschlechterungen der Erkrankung, in der Katzengruppe bei 3,3 Prozent auf und in den Vergleichsgruppen bei 3,5 Prozent. Auch auf Asthmaschwere und Lungenfunktion hatte das Leben mit Katzen wenig Einfluss. Die Ergebnisse sind im Fachjournal Frontiers in Allergy nachzulesen.
Wort & Bild Verlag
Prävention von Alzheimer
Ältere Menschen mit erhöhtem Alzheimer-Risiko entwickeln anscheinend seltener eine Demenz, wenn sie reichlich mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen essen
15.10.2026

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie in JAMA Network Open mit 1865 Menschen ab 60 Jahren, die über 15 Jahre lang beobachtet wurden. Bei denjenigen, die überwiegend Pflanzenkost (viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte) aßen, zeigte sich ein geringeres Demenz-Risiko. Das Forschungsteam sieht das als Hinweis, dass bei erhöhtem Alzheimer-Risiko eine Ernährung mit wenig entzündungsfördernden Stoffen sinnvoll sein könnte. Ob sie tatsächlich Demenz verhindert oder verzögert, müssen weitere Studien klären.
Wort & Bild Verlag
Auf der Hut vor Hantaviren
Jedes Jahr erkranken Menschen an einer Infektion mit Hantaviren, teilweise mit lebensbedrohlichen Folgen
12.10.2026

Die Viren werden von Nagetieren wie der Rötelmaus und der Brandmaus übertragen. Die Nager scheiden die Erreger über Speichel, Urin und Kot aus. So schützen Sie sich: Der Kontakt mit Nagetieren und deren Ausscheidungen vermeiden. Lebensmittel, Tierfutter und Abfälle verschlossen aufbewahren, um Mäuse nicht anzulocken. Wer Schuppen oder Dachböden reinigt, sollte Staub möglichst nicht aufwirbeln. Vor dem Reinigen Räume gut lüften. Schmutz, Mäusekot, Nester oder Mäusekadaver nicht trocken wegkehren, sondern mit Wasser und Reinigungsmittel entfernen. Am besten und bei Staubentwicklung eine FFP2-Maske tragen. Nach dem Reinigen gründlich Hände waschen, ebenso die getragene Kleidung waschen.
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Stimmt es, dass Alkohol die Wirkung von Medikamenten immer verstärkt?
Nein, das stimmt nicht immer
10.10.2026

Welchen Einfluss Alkohol auf einen Wirkstoff hat, ist nicht bei jedem Mittel gleich. Schlafmittel etwa wirken durch Alkohol häufig stärker als erwartet: Die Atmung wird gedämpft und der Schlaf ist tiefer, das kann das Risiko für nächtliche Stürze erhöhen, aber auch zum Atemstillstand führen. Andere Medikamente können durch alkoholhaltige Getränke schwächer wirken, zum Beispiel Phenytoin, ein Mittel gegen Epilepsie. Ein anderes Problem ist, dass Alkohol auch Nebenwirkungen von Medikamenten verstärken kann. Wer etwa das Schmerzmittel ASS (Acetylsalicylsäure) nimmt und dazu Alkohol trinkt, riskiert Blutungen in Magen oder Darm. Die Kombination Paracetamol und Alkohol schadet stärker der Leber. Arzneimittel, die müde machen, wie Betablocker oder Antihistaminika, machen unter Alkoholeinfluss noch stärker müde. Die einfachste Regel ist: Wer Medikamente nimmt, sollte auf Alkohol besser verzichten – vor allem, wenn man Auto fährt.
Wort & Bild Verlag
Gute Nachrichten für mRNA-Impfstoffe
Laut einer groß angelegten Übersichtsarbeit haben mRNA-Impfstoffe gegen Covid-19 ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil
09.10.2026

Wie das Wissenschaftsteam berichtet, sind schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen selten; die Wirkung gegen Infektion, Krankenhausaufenthalt und Tod dagegen hoch. Für die Studie wertete das Team seit dem Jahr 2000 veröffentlichte Literatur aus sowie Daten zur Arzneimittelsicherheit und Angaben aus aktuellen klinischen Studien. Die Ergebnisse sind im Fachblatt The Lancet erschienen.
Wort & Bild Verlag
Fit altern
Schon vier Minuten Training am Tag können die Fitness von über 65-Jährigen innerhalb von zwölf Wochen verbessern
08.10.2026

Dies ergab eine Studie mit knapp 100 Menschen im Alter von durchschnittlich 74 Jahren, die im Fachmagazin PLOS One veröffentlicht wurde. Die Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde aufgeteilt: Eine Hälfte absolvierte ein Bewegungsprogramm mit Liegestützen, beidarmigem Rudern, Von-einem-Stuhl-Aufstehen und Treppensteigen; die andere Hälfte fungierte als Kontrollgruppe. Nach den zwölf Wochen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bewegungsgruppe besser und schneller von einem Stuhl aufstehen und länger auf einem Bein stehen.
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Gute Nachrichten für Menschen mit Migräne
Die EU-Kommission hat ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Atogepant zur Akutbehandlung von schwerer Migräne zugelassen
07.10.2026

Atogepant ist verschreibungspflichtig und wurde bisher ausschließlich zur Prophylaxe eingesetzt. Eine Studie hat gezeigt, dass es bei Migräneattacken besser gegen Schmerzen und weitere Symptome wie Licht- oder Geräuschempfindlichkeit wirkt als ein Scheinmedikament ohne Wirkstof. Ärztinnen und Ärzte können es zur Akutbehandlung verschreiben, wenn andere Medikamente nicht wirken – dann werden die Kosten auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wer das Mittel bereits zur Prophylaxe verordnet bekommt, sollte sich zur Akutbehandlung ärztlich beraten lassen.
Wort & Bild Verlag
Mehrere Sprachen sprechen
Wer mehr als eine Sprache beherrscht, scheint ein jüngeres Gehirn zu haben als jemand, der nur eine Sprache kann
06.10.2026

Zu dem Ergebnis kommt eine Studie, die auf der Konferenz der Federation of European Neuroscience Societies in Barcelona vorgestellt wurde. Das Forschungsteam erstellte mittels Magnetenzephalographie „Gehirnalterungs-Uhren“ von 728 Personen, mit denen es abschätzen konnte, wie alt ein Gehirn biologisch wirkt. Dann wurden die „Uhren“ mit denen von weiteren 144 Teilnehmenden verglichen. Sprach jemand zwei Sprachen, war das Gehirn etwa sechs Jahre jünger, bei drei Sprachen etwa sieben Jahre, bei vier Sprachen 13 Jahre. Es könnten aber auch Faktoren wie Bildung oder soziale Aktivität eine Rolle spielen.
Wort & Bild Verlag
10 Prozent Schonung
tudie unter Radfahrern
03.10.2026

Das Herz von Sportprofis schlägt durch ihren niedrigeren Ruhepuls pro Tag zehn Prozent weniger als das von Menschen mit sitzender Lebensweise, so ergab eine australische Studie unter Radfahrern. Der niedrigere Ruhepuls bei Sportlern ist ein Anzeichen für eine gute körperliche Verfassung. Regelmäßige Bewegung ist in jedem Alter gesundheitsfördernd. Bei Vorerkrankungen Sportart und Pensum unbedingt ärztlich abklären lassen.
Wort & Bild Verlag
Olive ölt das Hirn
Studie zu Olivenöl und Gehirn
02.10.2026

Wer regelmäßig hochwertiges natives Olivenöl verwendet, tut damit offenbar nicht nur seinem Herzen, sondern auch dem Gehirn etwas Gutes. Eine Studie mit älteren Erwachsenen zeigt: Der regelmäßige Verzehr könnte das Darmmikrobiom vorteilhaft verändern – und das ging in der Untersuchung mit einer günstigeren Entwicklung der geistigen Leistungsfähigkeit über mehrere Jahre hinweg einher. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, dass die im Öl enthaltenen Polyphenole dabei eine Rolle spielen. Das sind natürliche Pflanzenstoffe, die Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen können. Die halten sich übrigens am besten, wenn das Olivenöl nicht stark erhitzt wird.
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Gut drauf!
Menschen, die dem Älterwerden zuversichtlich begegnen, bleiben meist geistig und körperlich fitter
01.10.2026

So lauten die Ergebnisse einer Studie der Yale University. Ausgewertet wurden Daten von über 11 000 Menschen in den USA, die beim Start der Untersuchung 65 Jahre oder älter waren. Zwölf Jahre später gaben 45 Prozent an, dass sich ihre geistige und körperliche Fitness sogar noch gesteigert habe. Hintergrund dieser Selbsteinschätzung war laut der Studie häufig eine positive persönliche Einstellung zum Altern. Optimismus ist damit womöglich ein unterschätzter Faktor für ein gesundes Älterwerden.
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Gute Nachrichten für alle, die Statine einnehmen
Analyse: Cholesterinsenkende Statine sind häufig nicht für die Nebenwirkungen verantwortlich, die in den Beipackzetteln aufgelistet sind
30.09.2026

Die cholesterinsenkenden Statine sind häufig nicht für die Nebenwirkungen verantwortlich, die in den Beipackzetteln aufgelistet sind. Eine Analyse von 19 neueren, hochwertigen Studien in The Lancet zeigte: Depression, Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen oder Gewichtszunahme waren oft nicht auf die Mittel zurückzuführen. Statine lösten aber im Vergleich zu Placebos häufiger Muskelprobleme, Ödeme und Urinveränderungen aus.
Wort & Bild Verlag
Stimmt es, dass man Johanniskraut und die Verhütungspille nicht zusammen nehmen darf?
Ja, das ist richtig
29.09.2026

Johanniskraut kann die Wirkung hormoneller Verhütungsmittel wie der Pille abschwächen. Der Grund dafür ist, dass Johanniskraut-Präparate bestimmte Enzyme in der Leber aktiveren. Dadurch werden die Hormone der Pille schneller abgebaut – und der Verhütungsschutz ist unter Umständen nicht mehr zuverlässig. Das betrifft auch andere hormonelle Verhütungsmittel wie Hormonspiralen und Vaginalringe sowie die „Pille danach“. Auslöser ist vor allem der Pflanzenstoff Hyperforin, der in Johanniskraut-Präparaten zum Einnehmen enthalten ist, etwa in Arzneimitteln, Tees oder Nahrungsergänzungsmitteln. Deshalb sollte man vermeiden, zeitgleich die Pille und Mittel mit Johanniskraut einzunehmen. Wenn das nicht möglich ist, ist währenddessen und noch einige Wochen nach dem Absetzen des pflanzlichen Präparats eine zusätzliche, nicht hormonelle Verhütung sinnvoll, etwa mit Kondomen. Dazu können Sie sich ausführlich ärztlich oder in Ihrer Apotheke beraten lassen.
Wort & Bild Verlag
Gute Nachrichten für Menschen mit Krebsdiagnose
Gesunder Lebensstil kann nicht nur helfen, Krebs vorzubeugen
28.09.2026

Ein gesunder Lebensstil kann nicht nur helfen, Krebs vorzubeugen, sondern möglicherweise auch die Überlebenschancen nach einer Krebsdiagnose verbessern. Eine aufwendige Studie im US-Fachmagazin Cancer analysierte die Daten von mehr als 28 000 Menschen aus Großbritannien. Wenn die Krebsüberlebenden sich an international etablierte Maßgaben hielten, verbesserte sich ihre Überlebenschance pro Vorgabe um acht Prozent. Die Vorgaben sind: ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige Bewegung, Ernährung mit viel Vollkorn, Gemüse, Obst und Bohnen, eingeschränkter Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch und eingeschränkter Alkoholkonsum.
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Gute Nachrichten für junge Frauen mit HPV-Impfung
Studie zu Gebärmutterhalskrebs bei jungen Frauen
26.09.2026

Frauen, die als Jugendliche die HPV-Impfung erhielten, haben eine Wahrscheinlichkeit von nahezu null Prozent, im Alter zwischen 20 und 24 Jahren an Gebärmutterhalskrebs zu sterben. Das zeigt eine Studie im Fachblatt The Lancet, die die Gesundheitsdaten junger Frauen zwischen 2001 und 2024 in England ausgewertet hat. Seit 2008 wird die HPV-Impfung dort allen 12- bis 13-jährigen Mädchen angeboten, die Impfquote (vor der Pandemie) lag bei 80 bis 90 Prozent. Es zeigte sich: Im Zeitraum von 2020 bis 2024 ist keine der Frauen an Gebärmutterhalskrebs gestorben. In früheren englischen Alterskohorten wären in so einem Zeitraum etwa 23 Gebärmutterhalskrebs-Sterbefälle in der Altersgruppe erwartet worden.
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Geistige Fitness
Forschung: Gehirnleistung lässt sich wohl ein Leben lang trainieren
25.09.2026

Die Gehirnleistung lässt sich wohl ein Leben lang trainieren, nicht nur in jungen Jahren. Das ergab eine Studie der University of Texas in Scientific Reports mit knapp 4000 Menschen im Alter von 19 bis 94 Jahren. Das Forschungsteam ließ diese drei Jahre lang täglich ein Programm mit Strategietraining für Denkprozesse, Coaching, Schlaf- und Stressmanagement sowie sozialer Einbindung absolvieren. Das Ergebnis: Auch Ältere wurden fitter im Kopf. Allerdings gab es keine Kontrollgruppe und es wurde halbjährlich derselbe Test verwendet, sodass Übungseffekte beim Test nicht ausgeschlossen werden können.
Wort & Bild Verlag
Bewusster Genuss
Immer mehr Menschen entscheiden sich für alkoholfreies Bier
24.09.2026

Bier ist beliebt in Deutschland – und immer mehr Menschen entscheiden sich für die alkoholfreie und damit gesündere Variante. Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete: 2025 wurde hierzulande 6,5 Prozent mehr alkoholfreies Bier produziert als 2024. So kamen aus deutschen Brauereien im vergangenen Jahr 616 Millionen Liter alkoholfreies Bier. 362 Millionen Liter waren es noch im Jahr 2015 gewesen. Die Herstellung von alkoholhaltigem Gerstensaft sinkt seit Jahren. Aber: Auf jeden Liter alkoholfreien Biers kommen in der Produktion mehr als elf Liter konventionelles. Alkoholfreies Bier kann übrigens bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Wort & Bild Verlag
Für mehr Zuversicht
Schauen Frauen Videos von anderen Frauen, die das Altern positiv darstellen, kann das ihren eigenen Blick aufs Älterwerden verbessern
23.09.2026

Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen und Forscher aus den USA in einer Studie, die im Fachblatt Communication Research veröffentlicht wurde. 764 Frauen im Alter von 18 bis 95 Jahren wurden zufällig zwei Gruppen zugeteilt. Die eine Gruppe sah drei TikTok‑Videos mit älteren Frauen, die positiv aufs Altwerden blicken; die Kontrollgruppe drei Reise‑Videos ohne Altersbezug. Danach beantworteten die Teilnehmerinnen Fragebögen, unter anderem zu Gefühlen beim Gedanken ans Älterwerden, zur Zuversicht im Umgang mit dem Älterwerden und zu Einstellungen gegenüber älteren Menschen. In der ersten Gruppe nahmen die positiven Gefühle zum Älterwerden zu. Die Zuversicht, mit dem Älterwerden zurechtzukommen, erhöhte sich. Zudem wurden die Einstellungen gegenüber älteren Menschen positiver – ebenfalls vermittelt über die bessere Stimmung. Ob die Effekte langfristig anhalten und auch auf Männer übertragbar sind, muss weitere Forschung zeigen.
Wort & Bild Verlag
Gute Nachrichten für den Rauchstopp
Wer sich das Rauchen abgewöhnen möchte, sollte am besten in Bewegung kommen
21.09.2026

Das Verlangen nach Nikotin könnte so merklich gebremst werden, ergab eine Analyse der Daten von mehr als 9000 Menschen. Wer regelmäßig trainierte, blieb mit einer um 15 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit auch rauchfrei. Ein Forschungsteam aus Australien wertete dafür vorhandene Datenbanken aus. Schon eine einzige Bewegungseinheit konnte in den untersuchten Studien das Verlangen nach Nikotin akut und bis zu eine halbe Stunde lang senken. Und wer regelmäßig trainierte, senkte auch die Anzahl der gerauchten Zigaretten – gegenüber der Vergleichsgruppe um etwa zwei Zigaretten am Tag.
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Gesundes Frühstück
Für Milch, Honig, Säfte und Marmeladen gelten in der EU nun strengere Auflagen
18.09.2026

Konfitüren müssen demnach 450 Gramm Früchte pro Kilogramm enthalten. Säfte können als zuckerreduziert gekennzeichnet werden, sofern der natürliche Zuckergehalt um mindestens 30 Prozent verringert wurde. Bei Honig muss die Herkunft vorne auf dem Etikett vermerkt sein. Und als „frisch“ beworbene, wärmebehandelte Milch muss sich bis zu drei Wochen im Kühlschrank halten.
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Gute Nachrichten für alle, die Kraftsport betreiben
90 bis 120 Minuten pro Woche regelmäßiges Krafttraining könnte lebensverlängernd wirken
18.09.2026

Das Risiko, innerhalb von 30 Jahren zu sterben, war laut einer Studie im British Journal of Sports Medicine bei den Menschen, die in diesem Umfang Kraftsport betrieben, um 13 Prozent geringer – verglichen mit denjenigen, die ihre Muskeln überhaupt nicht trainierten. Was Todesfälle wegen Herz-Kreislauf- oder neurologischen Erkrankungen (z. B. Demenz) anging, sank das Risiko sogar um 19 bzw. 27 Prozent. Die besten Ergebnisse zeigten sich bei Teilnehmenden, die zusätzlich auch Ausdauersport (Gehen, Radfahren) betrieben.
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Kampf gegen Adipositas
Studie: Politische Maßnahmen gegen starkes Übergewicht können wirksam sein
17.09.2026

Politische Maßnahmen gegen starkes Übergewicht können wirksam sein, legt eine Studie zu Schulkindern in Chile nahe. Sie wurde im Fachblatt The Lancet publiziert und untersuchte nationale Regelungen wie Warnhinweise auf Lebensmittelverpackungen, Marketing-Einschränkungen und Regeln für Schulessen. Ergebnis: Solche Maßnahmen haben einen belegbaren Effekt im Kampf gegen Übergewicht.
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Stimmt es, dass Zäpfchen schneller wirken als Tabletten?
Nicht immer
16.09.2026

Nicht immer. Wie lange es dauert, bis Tabletten oder Zäpfchen wirken, hängt von der Zusammensetzung des Medikaments und der individuellen Situation ab. Tabletten gelangen zunächst in den Magen-Darm-Trakt – dort setzen sie den Wirkstoff frei. Wie schnell das geht, ist etwa abhängig von der Nahrungsaufnahme. Manche Mittel wandern außerdem erst durch die Leber, bis sie wirken. Zäpfchen hingegen werden in den Enddarm eingeführt. Sie umgehen den Magen und teilweise auch die Leber. Der Wirkstoff wird im Enddarm freigesetzt und gelangt über die Darmschleimhaut direkt ins Blut. Das macht Zäpfchen zu einer guten Alternative für Menschen mit Schluckbeschwerden oder Übelkeit – und auch bei kleinen Kindern sind sie sinnvoll. Bei Beschwerden im Enddarm wirken sie in der Regel schneller als Tabletten, weil der Wirkstoff direkt dort ist, wo er wirken soll. Übrigens: Nicht alle Wirkstoffe gibt es auch als Zäpfchen. Lassen Sie sich in der Apotheke dazu beraten.
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Gute Nachrichten für den Naturschutz
Studie: Gerodete Regenwälder in Südamerika erholen sich schneller als bisher gedacht
15.09.2026

Gerodete Regenwälder in Südamerika erholen sich schneller als bisher gedacht. Eine Studie der Technischen Universität Darmstadt konnte zeigen, dass in den Regenwäldern in Ecuador auf stillgelegten Agrarflächen die Artenvielfalt bereits nach rund 30 Jahren zu über 90 Prozent zurückkehrte – das sind etwa drei Viertel der typischen Tier- und Pflanzenarten. Dazu gehören unter anderem Vögel, Insekten und viele Baumarten. Wichtig sei, dass in der Nähe der gerodeten Flächen noch intakte Urwälder stehen. „Indem wir Flächen kaufen und schützen, können wir die Vielfalt des Lebens und die Grundlagen unserer Gesellschaften bewahren“, sagt Biologe Dr. Martin Schaefer, einer der Initiatoren der Studie. Veröffentlicht wurde sie in Nature.
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Gute Nachrichten für das Miteinander
Studie: Bereitschaft, mit anderen zusammenzuarbeiten stark ausgeprägt
14.09.2026

Die Bereitschaft, mit anderen zusammenzuarbeiten, ist laut einer Studie der Universitäten Frankfurt/Main und Bonn stark ausgeprägt. Und das gelte nicht nur unter Bekannten, sondern auch unter Fremden. In Experimenten mit mehr als 100 000 Menschen wurde jede teilnehmende Person einem Unbekannten zugeordnet. Beide sollten sich unabhängig voneinander zwischen zwei Optionen entscheiden: nicht kooperieren für eine persönliche Belohnung oder kooperieren für eine kleinere Belohnung plus eine gemeinwohlorientierte Spende. 69 Prozent der Menschen entschieden sich für die zweite, hilfsbereite Option. Und: Die Kooperationsbereitschaft unserer Mitmenschen wird systematisch unterschätzt, besonders in Deutschland. Die Studie erschien im Fachmagazin Science.
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Länger leben mit Statinen
Forschung: Menschen mit Typ-2-Diabetes erleiden häufiger einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall
12.09.2026

Menschen mit Typ-2-Diabetes erleiden häufiger einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Eine Studie im Fachjournal Annals of Internal Medicine zeigte jetzt: Wer eine Therapie mit Cholesterinsenkern aus der Gruppe der Statine machte, hatte im Vergleich zu Menschen ohne Statintherapie ein geringeres Risiko, innerhalb von zehn Jahren zu sterben. Und zwar unabhängig davon, ob das persönliche Herz-Kreislauf-Risiko als niedrig oder hoch eingestuft wurde.
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Ausdauer bringt Kraft
Muckis trainieren ist nur was für Bodybuilder?
11.09.2026

Weit gefehlt! Krafttraining hat viele gesundheitliche Vorteile. Es kommt dabei nicht darauf an, möglichst schwere Gewichte zu stemmen – sondern regelmäßig zu trainieren. Das ist das Ergebnis einer Studie aus dem Fachblatt Medicine & Science in Sports & Exercise. Empfohlen wird meist Training an zwei oder mehr Tagen in der Woche, das alle größeren Muskelgruppen beansprucht.
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Der Nutri-Score ist jetzt strenger
Lebensmittelkennzeichnung Nutri-Score basiert auf einem neuen Berechnungsmodell
09.09.2026

Die Lebensmittelkennzeichnung Nutri-Score basiert jetzt auf einem neuen Berechnungsmodell und wird dadurch aussagekräftiger. Zucker- und Salzgehalt haben nun einen stärker negativen Einfluss auf die Bewertung eines Produkts als zuvor. Außerdem werden auch enthaltenes Protein und Ballaststoffe strenger bewertet. Nur in ausreichenden Mengen wirken sich diese Inhaltsstoffe jetzt positiv auf den Nutri-Score aus. Das führt etwa dazu, dass Weißbrot nicht mehr länger mit einem grünen „A“ ausgewiesen wird. Das ballaststoffreiche Vollkornbrot darf die positive Wertung dagegen behalten.
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52 Prozent
52 Prozent der Gesundheitsnotfälle wurden von ChatGPT Health in einem Test nicht ernst genug genommen
08.09.2026

Bei der gefährlichen Stoffwechselentgleisung Ketoazidose empfahl der Bot anstelle eines Notrufs eine Abklärung innerhalb von zwei Tagen. Der auf Gesundheit spezialisierte KI-Chatbot ist in der EU noch nicht zugelassen.
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